Konzept

Die eigene Wohnung steht für all das, was ein Leben eigentlich erst lebenswert macht. Besonders stark wird dieses Bedürfnis nach den eigenen vier Wänden, wenn zu der allgemeinen Lebenssituation ein Hilfebedarf kommt, der selbständig nicht mehr zu decken ist. In diesem Moment erscheint es besonders wichtig, sich in seinen 4 Wänden sicher und umsorgt zu fühlen. Diesem Bedürfnis wird das Bielefelder Modell gerecht, welches einen Quartiersansatz beinhaltet, der dazu führt, dass nicht nur Menschen, die in der errichteten Wohnanlage leben davon profitieren, sondern auch Nachbarn und Anwohner durch die Arbeit der Akteure vor Ort aktiviert werden können und die angebotenen Leistungen gleichberechtigt in Anspruch nehmen dürfen.

Ziele des Bielefelder Modells sind:

  • Hilfe bei Bedarf rund um die Uhr
  • Wahlfreiheit der Dienstleistungen
  • Barrierefreie Wohnungen
  • Keine Betreuungspauschale, sondern nur individuell erbrachte Leistungen werden abgerechnet
  • Kontakt, Geselligkeit
  • Begegnung der Generationen und Kulturen
  • Leben in einer Gemeinschaft und einer hilfsbereiten Nachbarschaft
  • Förderung der Nachbarschaftshilfe und der Vernetzung
  • Soziale Bindungen und Sicherheit im Alltag
  • Bezahlbare Dienstleistungen
  • Gästewohnung für Angehörige, die auch für Kurzzeit- und Verhinderungspflege zur Verfügung steht
  • Möglichkeit und Raum für nachbarschaftliches und ehrenamtliches Engagement

Mein Ziel ist es, die unterschiedlichen Akteure bei der Umsetzung und Implementierung dieses Wohnkonzeptes zu begleiten und zu beraten. Dabei ist es mir wichtig, vor allen Dingen die Bedürfnisse der MieterInnen und QuartiersbewohnerInnen nicht aus den Augen zu verlieren und somit Netzwerke zu bilden, die den Ansprüchen der Nutzer gerecht werden können.